Wir waren im Theater!
Dort haben wir das Theaterstück „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler gesehen. Es war sehr lustig und schön.
Kasperls Großmutter hatte Geburtstag und deshalb bekam sie eine besondere Kaffeemühle, die ihr Lieblingslied spielt, geschenkt. Leider stahl der schreckliche Räuber Hotzenplotz mit der Pfefferpistole das schöne Geschenk. Sofort machten sich Kasperl und sein bester Freund Seppel auf, um es zurückzuholen. Sie fanden die Räuberhöhle, aber leider wurden die beiden von Hotzenplotz gefangen genommen.
Sie hatten aber ihre Hüte getauscht und somit dachte der Räuber, dass Kasperl Seppel und Seppel Kasperl sei. Hotzenplotz verkaufte den Seppel (also Kasperl) an den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, der ihn zum Kartoffelschälen brauchte, während Seppel als Kasperl verkleidet, für den Räuber in der Höhle arbeiten musste.
Als der böse Zauberer verreist war, rief plötzlich eine Stimme: „Hilfe! Hilfe!“ Kasperl ging die Treppe herunter und fand eine Unke. Sie war traurig und weinte. „Kann ich dir helfen“, rief Kasperl. „Ja, hol mir das Feenkraut“, sagte die Unke. „Wo ist es denn?“ fragte Kasperl. „Auf der hohen Heide unter einer alten Wetterfichte. Warte bis es dunkel wird, dann leuchtet es ganz hell“, sagte die Unke.
Endlich war es Abend. Nun machte sich Kasperl auf den Weg. Plötzlich kam der Zauberer zurück. „Wo bist du Seppel“? rief er zornig. Aber da war Kasperl schon wieder bei der Unke und hatte das Feenkraut auf sie geworfen. Plötzlich war sie eine wunderschöne Fee und schenkte Kasperl und Seppel einen Wunschring, mit dem sie drei Wünsche frei hatten. Auf dem Weg nach Hause wünschten sie sich Großmutters Kaffeemühle und eine neue Zipfelmütze für Kasperl. Zum Schluss verwandelten sie den verzauberten Räuber Hotzenplotz wieder in einen Menschen zurück, der dann endlich eingesperrt wurde.
Das war unsere Geschichte.
Von Saskia Venske und Ann-Kathrin Balthasar (Klasse 4b)
31.03.08 |